Faust – der sich wiederverkörpernde Mensch

12.10.2026, 18:00 - 19:00
Bildungszentrum an der Wien
Seuttergasse 29, 1130 Wien


Vortrag- Goethes verborgenes Spiel mit Schicksal, Geschichte und Wiederverkörperung

Ist Goethes „Faust“ möglicherweise auch eine verschlüsselte Geschichte über Goethe selbst?

In seinem Vortrag „Faust – der sich wiederverkörpernde Mensch“ stellt Armin Zinke eine ungewöhnliche Interpretation eines der bedeutendsten Werke der deutschen Literatur vor.
Ausgehend von Goethes Texten, Briefen und Äußerungen seiner Zeitgenossen geht Zinke der Frage nach, welche Bedeutung Schicksal und Wiederverkörperung in Goethes Denken und Dichten einnehmen. In seiner Kommentierung vertritt er die These, dass Faust als Repräsentant Goethes gelesen werden kann und sich hinter den Figuren und Ereignissen der Dichtung konkrete biografische und historische Zusammenhänge verbergen.

Dabei spannt sich der Bogen über einen außergewöhnlich großen Zeitraum: Zinke beschreibt Verbindungen von der Zeit des Trojanischen Krieges über die römische Antike und das Mittelalter bis hin zur Weimarer Klassik. In Goethes Werk erkennt er ein komplexes sprachliches Verweissystem, das Personen, Zeitepochen und Schicksale miteinander verbindet.
Der Vortrag lädt dazu ein, einen vertrauten Klassiker aus einer vollkommen neuen Perspektive zu betrachten – zwischen Literatur, Geschichte, Philosophie und Geisteswissenschaft.

Der Vortrag lädt dazu ein, einen vertrauten Klassiker aus einer vollkommen neuen Perspektive zu betrachten – zwischen Literatur, Geschichte, Philosophie und Geisteswissenschaft.

Ein Abend für alle, die Goethe neu entdecken möchten – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Neugier genügt.

Herzliche Einladung zu einem besonderen Vortragsabend im Bildungszentrum an der Wien!
Montag, 12. Oktober 2026
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt frei


Kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf einen spannenden und inspirierenden Abend!

Top
Spenden